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Sonderbedingungen bei Wartungsverträge

1. Geltung

Es geiten für die Vertragsbeziehungen zwischen den Parteien die Auftragsbedingungen bei
Reparaturen der Auftragnehmerin -nachstehend „Kunerth“-. Ergänzend hierzu gelten
nachstehende Sonderbedingungen für Wartungsverträge.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages ist die Wartung der im Wartungsschein aufgeführten technischen
Anlagen in nachfolgend näher beschriebenem Umfang.Die Einzelheiten des Leistungsumfangs ergeben sich jeweilsaus dem Wartungsschein.

3. Leistungsumfang

3.1 Zum Leistungsumfang gehören alle Kontrollen,Prüfungen, Wartungsarbeiten und Probeläufe,
die für die erfassten Anlagen gemäß der entsprechenden Betriebs- und Wartungsanleitung
des Herstellers zum jeweiligen Zeitpunkt oderBetriebsstundenalter vorgesehen sind.

3.2 Der Auftraggeber hat Kunerth, solange der Wartungsvertrag läuft, unverzüglich schriftlich
mitzuteilen, wenn er nicht oder nicht mehr im Besitz der für seine im Wartungsschein
bezeichneten Anlagen maßgeblichen Betriebs- und Wartungsanleitung ist.

3.3 Die Nichtbeachtung der Betriebs- und Wartungsanleitung des Herstellers durch den
Auftraggeber führt, falls sie schadensursächlich ist, zu einem Haftungsausschluss von
Kunerth. Im Falle der Nichtbeachtung der Betriebs- und Wartungsanleitung des Herstellers
durch den Auftraggeber wird vermutet, dass ein entstandener Schaden darauf zurückzuführen ist. Der Auftraggeber trägt in diesem Fall die Darlegungs- und Beweislast für das
Gegenteil.


3.4 Kunerth erstellt auf Wunsch nach jeder Wartung ein Protokoll, das dem Auftraggeber
ausgehändigt wird.

4. Material, Reparaturen, Kosten

4.1 Das benötigte Material wird nach tatsächlichem Aufwand auf der Basis der gültigen Preise
von Kunerth berechnet.

4.2 Erforderliche kleine Reparaturen werden aufWunsch des Auftraggebers sofort durchgeführt.
Die Abrechnung hierfür erfolgt gegen Material-und Stundennachweis, auf der Basis der
gültigen Preise von Kunerth.

5. Pflichten und Mitwirkung des Auftraggebers

5.1 Der Auftraggeber hat die Pflicht, die zwischen den Wartungsintervallen liegenden Kontrollen
gemäß den Wartungsanweisungen des Herstellersdurchzuführen. Dazu zählen auch, aber
nicht abschließend, die täglichen Öl- und Druckkontrollen. Auch die Pflicht des Auftraggebers,
das Wartungsbuch zu führen, bleibt unberührt.

5.2 Kunerth wird sich etwa 1 Woche vor einer beabsichtigten Wartung mit dem Auftraggeber in
Verbindung setzen und den Tag der Wartung vereinbaren. Sollte eine Durchführung der
Arbeiten zu dem vorgesehenen Termin nicht möglich sain, so muss dies Kunerth mindestens
2 Werktage vorher mitgeteilt werden. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Fristwahrung ist der
Eingang der Mitteilung bei Kunerth.

5.3 Die Wartung sollte in der Normalarbeitszeitvon Kunerth durchgeführt werden können. Falls
auf Wunsch des Auftraggebers zur Durchführung der Arbeiten Überstunden notwendig
werden sollten, wird Kunerth diese gesondert in Rechnung stellen.

5.4 Sollten sich seit Abschluss des Vertrages die Betriebsbedingungen der Anlage wesentlich
ändern, so hat der Auftraggeber Kunerth davon Mitteilung zu machen. Darüber hinaus ist
Kunerth unverzüglich von folgenden Vorgängen zu unterrichten:
• Erhöhter Schallpegel oder erhöhte Schwingungen der Maschine
• Undichtigkeiten, die den Ausfall der Maschine bewirken können
• Ausfall von Messinstrumenten

5.5 Für die Durchführung der Leistungen im Rahmen dieser Vereinbarung hat der Auftraggeber,
soweit erforderlich, Hilfskräfte und Hilfsmittel wie z. B. Hebezeuge unentgeltlich zur
Verfügung zu stellen.

5.6 Der Vertrag entbindet den Auftraggeber nicht von der durch ihn selbst zu beachtenden
Sorgfalt hinsichtlich der Anlagen.

6. Vertragsdauer / Preisänderung 1 Kündigung

6.1 Vertragsdauer
Die Dauer des Vertrages beträgt 24 Monate. Sie verlängert sich jeweils um weitere 24
Monate, wenn der Vertrag nicht von einem derbe den Vertragsschließenden mindestens 3
Monate vor Ablauf per Einschreiben gekündigt wird.

6.2 Preisänderung
Wenn Lohn, Material oder sonstige Kosten sich verändern, ist Kunerth zur entsprechenden
Anpassung der Pauschale berechtigt. Eine derartige Anpassung kann, jeweils nur bei Beginn
eines Vertragsjahres vorgenommen werden.

6.3 Kündigung
Der Auftraggeber kann den Vertrag im Falle der Erhöhung der Pauschale binnen 1 Monats
nach der Bekanntgabe der Erhöhung außerordentlich kündigen. Im übrigen ist der Vertrag
nach der ersten Vertragsperiode von 24 Monaten mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende
eines Vertragsjahres kündbar.

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